Opernkiste Köln war mit „Hänsel und Gretel“ wieder zu Gast in der Gesamtschule Marienheide

Nicht nur im Märchen gibt es sie – nein, auch in der Gesamtschule Marienheide geschehen wundervolle Verwandlungen: Schülerinnen und Schüler verwandeln sich auf der Bühne in weiß gekleidete „Engelchen“. Frau Bayramli und Frau Schönau werden plötzlich spontan zu braven „Mütterchen“ zweier im Walde ausgesetzter Kinder. Bisher musikalisch völlig ahnungslose junge Menschen verlassen als wahre Opernliebhaber die Vorstellung der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck.

Es sind Melodien, die jeder kennt, die das Herz berühren und zum Mitsingen animieren: „Brüderchen, komm tanz mit mir, beide Händchen reich‘ ich dir. Einmal hin, einmal her, rund herum, es ist nicht schwer!“. „Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm. Es hat vor lauter Purpur ein Mäntlein um.“ Und besonders schön: „Ral la la la, ral la la la, bringe Glück und Gloria! Ach, wir armen, armen Leute! Alle Tage so wie heute: in dem Beutel ein großes Loch und im Magen ein größ’ res noch. Ral la la la, ral la la la, Hunger ist der beste Koch!“

Und wenn diese Melodien zudem noch mit so viel Spielfreude und Musikalität von drei ausgebildeten Opernsängerinnen und -sängern vorgetragen werden, dann ist es nicht verwunderlich, dass sich alle gerne verzaubern lassen.
Einen großen Applaus gab es schließlich für die Kölner Opernkiste, die am 15. April 2026 nun bereits zum dritten Mal die Kinderoper „Hänsel und Gretel“ nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm und den Melodien von Engelbert Humperdinck im PZ der Gesamtschule aufführten.
Und ein herzliches Dankeschön an den Förderverein und die Elternpflegschaft für die großzügige finanzielle Unterstützung. Ebenso ein großer Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die die Kinder der Jahrgänge 5 und 6 auf die Opernaufführung vorbereitet hatten, die Klassen begleitet haben oder sogar bei der Aufführung mitgespielt haben.

Elina Fitz & Stephan Schaffer